Energiesparmodelle für Schulen

Nachhaltigkeit kann nur erreicht werden, wenn das Thema Energie und Klimaschutz für die nachkommenden Generationen zur Selbstverständlichkeit wird. Mit dem Förderprojekt „Energiesparmodelle für Schulen“ soll ein Anreiz geschaffen werden, konkret in der Schule Energie zu sparen und Klimaschutz-Aktivitäten zur Bewusstseinsbildung durchzuführen.

Die Schulen werden für ihr Engagement belohnt. Sie erhalten einen Anteil der Kosteneinsparungen für ihre Verwendung. Dafür können verschiedene Prämienmodelle gewählt werden. Die Kommune kann eine Förderung für eine externe Projektleitung für die Koordinierung, Initiierung von Aktivitäten in den Schulen und die Prämienberechnungen beantragen.

Das Projekt Energiesparmodelle für Schulen, auch bekannt unter dem alten Namen fifty-fifty ist für bis zu vier Jahre konzipiert und enthält drei zeitliche Schwerpunkte:

  • Phase 1: Etablierung
  • Phase 2: Optimierung
  • Phase 3: Übergabe in die Verantwortung der Einrichtung

In den ersten 18 Monaten kann zusätzlich das sogenannte „Starterpaket“ beantragt werden. Hier können Fördermittel für Sachausgaben für z.B. CO2-Ampeln, Messeinrichtungen, pädagogische Hilfsmittel und auch für geringinvestive Maßnahmen wie der hydraulische Abgleich beantragt werden.

Mehr Info:
Kommunalrichtlinie_Stand_2020
NKI_Hinweisblatt_strategische_Foerderschwerpunkte_Stand_2020

Übrigens steht das Förderprogramm seit einiger Zeit auch Kindertagesstätten, Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe sowie Sportstätten zur Verfügung.

Die Erfahrungen zeigen, dass nach anfänglicher Skepsis der Beteiligten in Hinsicht auf den Mehraufwand und den langfristigen Nutzen des Projektes ein wirklicher „Flow“ entstanden ist, der nachhaltig wirkt und zu schulübergreifenden Kooperationen führt. Es ist ein wirklich tolles Projekt!

Energiesparen an Schulen